Wo sind die Einkaufskörbe?
Wo ist die Sojasoße?
Sie ist in Gang 3.
Ist das inländisch oder importiert?
Das ist zum halben Preis.
Es klebt ein Rabattaufkleber darauf.
Darf ich das probieren?
Geben Sie mir bitte 200 Gramm hiervon.
Das ist sehr frisch.
Was für ein Gemüse ist das?
Kostet die Tüte extra?
Die Selbstbedienungskassen sind dort drüben.
Lass uns zu den Essensständen (Yatai) gehen.
Einmal Takoyaki, bitte.
Darf man hier im Gehen essen?
Die Erkundung japanischer Supermärkte und lokaler Straßenmärkte bietet einen faszinierenden Einblick in die kulinarischen Rhythmen der Nation. In Supermärkten ist ein wichtiger kultureller Tipp für preisbewusste Reisende, am frühen Abend einzukaufen. Gegen 19:00 Uhr beginnt das Personal, Rabattaufkleber auf frische Artikel wie Bento-Boxen, Sushi und Backwaren zu kleben, die an diesem Tag verkauft werden müssen. Sie werden Aufkleber mit der Aufschrift "Waribiki" (割引 - Rabatt) oder dem begehrten "Hangaku" (半額 - Halber Preis) sehen. Eine hochwertige Sushi-Box zum halben Preis zu ergattern, ist ein aufregendes lokales Erlebnis. Auf Märkten wie Tsukiji in Tokio oder Kuromon in Osaka wird Ihnen vielleicht eine kostenlose Kostprobe angeboten. Um höflich zu fragen, ob Sie etwas probieren dürfen, sagen Sie "Shishoku shite mo ii desu ka?" (試食してもいいですか - Darf ich das probieren?). Es gibt jedoch eine strenge kulturelle Regel, wenn man Streetfood an Essensständen, sogenannten "Yatai" (屋台), kauft: Das Essen im Gehen, bekannt als "Tabearuki" (食べ歩き), gilt in Japan allgemein als extrem unhöflich. Es wird als unordentlich und respektlos sowohl gegenüber dem Essen als auch gegenüber den Mitmenschen angesehen. Wenn Sie einen Spieß oder einen Snack kaufen, wird von Ihnen erwartet, dass Sie zur Seite treten, direkt neben dem Stand stehen bleiben und Ihr Essen dort aufessen. Das löst auch ein großes Problem für Touristen: den schockierenden Mangel an öffentlichen Mülleimern in Japan. Wenn Sie am Stand essen, können Sie Ihre leeren Verpackungen und Bambusspieße direkt an den Verkäufer zurückgeben, damit dieser sie wegwirft. Wer diese ungeschriebene Regel des stationären Essens versteht, trägt dazu bei, dass die engen Marktstraßen sauber bleiben, und zeigt sich als respektvoller Besucher.
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