Es tut hier weh.
Ich habe Kopfschmerzen.
Ich habe Bauchschmerzen.
Mein Magen tut weh.
Ich habe Zahnschmerzen.
Meine Brust tut weh.
Mein Rücken tut weh.
Mein Bein/Fuß tut weh.
Mein Arm tut weh.
Meine Gelenke tun weh.
Es tut weh, wenn man drückt.
Es ist ein pochender Schmerz.
Es ist ein stechender Schmerz.
Der Schmerz ist andauernd.
Es tut so weh, dass ich mich nicht bewegen kann.
Schmerzen in Japan zu kommunizieren, führt Reisende in einen der faszinierendsten und kulturell einzigartigsten Aspekte der japanischen Sprache ein: den ausgiebigen Gebrauch von Onomatopoesie und mimetischen Wörtern (Gitaigo - 擬態語). In der westlichen Medizin beschreibt ein Patient Schmerzen oft mit klinischen Adjektiven wie "stechend", "dumpf" oder "pochend". Zwar können Sie einfach auf Ihren Körper zeigen und sagen "Itai desu" (痛いです - Es tut weh), aber ein japanischer Arzt wird Sie mit ziemlicher Sicherheit fragen, *wie* es weh tut. Um dies genau zu beantworten, verwenden Japaner spezifische, sich wiederholende Klangwörter, die die physische Empfindung des Schmerzes perfekt nachahmen. Wenn Sie zum Beispiel eine schreckliche Migräne oder pochende Zahnschmerzen haben, die mit Ihrem Herzschlag pulsieren, sagen Sie, es tut "Zukizuki" weh (ズキズキ痛みます - Zukizuki itamimasu). Fühlt sich der Schmerz wie winzige Nadeln oder scharfes, kribbelndes Stechen an (wie ein Insektenstich oder Magenkrämpfe), beschreiben Sie ihn als "Chikuchiku" (チクチク痛みます). Es gibt sogar "Kirikiri" (キリキリ) für einen scharfen, durchbohrenden Schmerz, der oft mit stressbedingten Magenschmerzen einhergeht, und "Gangan" (ガンガン) für hämmernde Kopfschmerzen, die sich anfühlen, als würde eine Glocke in Ihrem Schädel geschlagen. Das Erlernen dieser wenigen mimetischen Wörter ist unglaublich hilfreich, da sie dem medizinischen Personal die genaue Art Ihres Leidens sofort viel besser vermitteln, als es komplexe medizinische Fachbegriffe je könnten. Natürlich ist das Grundvokabular für Körperteile genauso wichtig. Die Kombination des Körperteils mit dem Wort für Schmerz – wie "Atama ga itai" (頭が痛い - Mein Kopf tut weh) oder "Onaka ga itai" (お腹が痛い - Mein Bauch tut weh) – gibt dem Arzt den Ort an, während die Onomatopoesie ihm das Gefühl vermittelt.
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