Wo ist der Schlüssel versteckt?
Der PIN für den Schlüsselkasten ist 1234.
Bitte ziehen Sie am Eingang die Schuhe aus.
Wie trenne ich den Müll?
Brennbarer Müll wird montags und donnerstags abgeholt.
Wo ist der Müllsammelplatz?
Bitte verhalten Sie sich nach 22 Uhr leise.
Die Nachbarn haben sich beschwert.
Wie mache ich den Gasherd an?
Wo ist die Waschmaschine?
Ich weiß nicht, wie man die Waschmaschine bedient.
Partys sind verboten.
Das Toilettenpapier ist alle.
Kann ich den Müll beim Auschecken im Zimmer lassen?
Vielen Dank, dass ich bei Ihnen übernachten durfte.
Die Anmietung einer Wohnung oder eines Airbnbs in Japan bietet ein fantastisches, immersives Erlebnis, unterwirft Sie aber sofort den strengen, unausgesprochenen Regeln eines japanischen Wohnviertels. Der Wechsel vom Hotel in eine Privatresidenz bedeutet, dass Sie sich wie ein Einheimischer verhalten müssen, um den Nachbarn ("Kinjo" - 近所) kein "Meiwaku" (迷惑), also keine Unannehmlichkeiten, zu bereiten. Die erste absolute Regel betrifft den "Genkan" (玄関): Sie müssen Ihre Straßenschuhe sofort beim Betreten des tiefer gelegenen Eingangsbereichs ausziehen, um den Wohnbereich rein zu halten. Die komplexeste Herausforderung für Ausländer ist jedoch der Umgang mit dem berüchtigten japanischen Müllentsorgungssystem. Müll wird "Gomi" (ゴミ) genannt. Man kann nicht einfach alles in einen Eimer werfen. Abfälle müssen akribisch gewaschen, sortiert und in spezielle, oft farbcodierte, transparente Säcke gefüllt werden. Die Grundkategorien sind brennbarer Müll ("Moeru gomi" - 燃えるゴミ), nicht brennbarer Müll ("Moenai gomi" - 燃えないゴミ) und Wertstoffe wie PET-Flaschen, Dosen und sauberes Plastik. Außerdem darf man den Müll nicht einfach hinausbringen, wann man will. Für jede Kategorie gibt es einen streng festgelegten Abholtag, und die Säcke dürfen nur am Morgen dieses bestimmten Tages, niemals am Vorabend, an der örtlichen Sammelstelle ("Gomisuteba" - ゴミ捨て場) abgelegt werden, um zu verhindern, dass Krähen den Müll zerstreuen. Eine weitere wichtige Nachbarschaftsregel ist die Lärmkontrolle. Japanische Wohngebäude haben oft dünne Wände, weshalb lautes Reden, Partys oder das Laufenlassen von Waschmaschinen spät in der Nacht sehr ungern gesehen werden. Gastgeber werden Sie oft daran erinnern, nach 22 Uhr leise zu sein. Der Respekt vor diesen intensiven gemeinschaftlichen Regeln ist der ultimative Test für Ihre kulturelle Integration.
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