Wo ist der Ostausgang?
Lass uns am Westausgang treffen.
Bitte gehen Sie zum Südausgang hinaus.
Vom Nordausgang sind es 5 Minuten zu Fuß.
Welche Ausgangsnummer ist es?
Wo ist der Hachiko-Ausgang?
Gibt es einen Aufzug an die Oberfläche?
Es ist im dritten Stock.
Bitte gehen Sie ins zweite Untergeschoss.
Gehen Sie die Treppe hinauf.
Fahren Sie die Rolltreppe hinunter.
Die Toilette ist ganz hinten.
Gibt es ein Schild?
Der Laden mit dem roten Schild ist der Orientierungspunkt.
Es ist in der Nähe der Schließfächer.
In Japan ist es nicht nur bequem zu wissen, wie man sich genau orientiert, sondern eine absolute Überlebensfähigkeit, insbesondere wenn man mit den kolossalen Bahnhöfen des Landes konfrontiert ist. Bahnhöfe wie Shinjuku in Tokio halten Weltrekorde für ihre Größe und Komplexität und verfügen über Hunderte von Ausgängen und kilometerlange unterirdische Einkaufszentren. Im Westen können sich Freunde leicht "am Bahnhof" verabreden. Wenn Sie das in Japan tun, könnten Sie stundenlang umherirren, ohne sich jemals zu finden! Um jemanden erfolgreich zu treffen, müssen Sie den genauen Ausgang oder "Deguchi" (出口) angeben. Ausgänge sind fast immer nach Himmelsrichtungen geordnet: Der Ostausgang ist "Higashiguchi" (東口), der Westausgang ist "Nishiguchi" (西口), der Süden ist "Minamiguchi" (南口) und der Norden ist "Kitaguchi" (北口). Ein weiterer entscheidender kultureller Unterschied liegt in der Nummerierung von Gebäudeetagen. In Japan wird das Erdgeschoss auf Straßenniveau immer als 1. Stock (1F) betrachtet, im Gegensatz zu Europa. Wenn Ihnen also gesagt wird, Sie sollen in den 3. Stock ("Sangai" - 三階) gehen, müssen Sie von der Straße aus nur zwei Treppen steigen. Darüber hinaus sind riesige unterirdische Netzwerke ein integraler Bestandteil der japanischen Stadtplanung. Diese Untergeschosse werden als "Chika" (地下) bezeichnet. Eine Lebensmittelabteilung im zweiten Untergeschoss ist also "Chika nikai" (地下二階). Schließlich sind beliebte Treffpunkte oft ikonische visuelle Orientierungspunkte direkt vor diesen Ausgängen. Das berühmteste Beispiel ist die Hachiko-Statue vor dem Ausgang "Hachikouguchi" (ハチ公口) des Bahnhofs Shibuya. Die Beherrschung dieses spezifischen räumlichen Vokabulars erspart Ihnen endlose Verwirrung und stellt sicher, dass Sie sich wie ein Einheimischer im städtischen Labyrinth zurechtfinden.
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