Was sind Ihre Hobbys?
Ich lese und schaue gerne Filme.
Spielen Sie Videospiele?
Mein Lieblingsanime ist ...
Lesen Sie Manga?
Ich mag japanische Musik.
Ich gehe oft ins Karaoke.
Ich fotografiere gerne mit meiner Kamera.
Treiben Sie Sport?
Ich spiele am Wochenende Baseball.
Ich interessiere mich für die japanische Geschichte.
Gibt es hier in der Nähe gute Kunstmuseen?
Ich bin ein Fan von diesem Idol.
Gehen Sie auf Konzerte (Live-Shows)?
Ich sammle Goshuin (Tempelstempel).
Über Hobbys und Popkultur zu sprechen, ist wohl der absolut beste Weg für ausländische Reisende, das Eis zu brechen und sofortige Bindungen zu den japanischen Einheimischen aufzubauen. Japan ist eine Nation, die Hobbys ("Shumi" - 趣味) mit extremer Hingabe und Perfektionismus behandelt. Wenn jemand am Wochenende Baseball spielt, tut er das nicht nur beiläufig; er tritt einer Liga bei und trainiert akribisch. Der kulturelle Export, für den Japan weltweit am berühmtesten ist – Manga (漫画) und Anime (アニメ) – ist ein phänomenaler Gesprächseinstieg. Wenn Sie jemanden fragen "Ichiban suki na anime wa nan desu ka?" (一番好きなアニメは何ですか - Was ist dein Lieblingsanime?), wird sein Gesicht sofort aufleuchten. Der Begriff "Otaku" (オタク), einst ein leicht abfälliges Wort für sozial unbeholfene Geeks, wurde weitgehend rehabilitiert. Heute bedeutet ein Otaku zu sein einfach, ein tiefes, leidenschaftliches Fachwissen in einer bestimmten Subkultur zu haben, seien es Videospiele ("Terebi geemu" - テレビゲーム), das Beobachten von Zügen oder Idol-Gruppen. Wenn Sie verraten, dass Sie Japanisch lernen, weil Sie die Popkultur lieben, fühlen sich die Einheimischen unglaublich geschmeichelt und werden Sie herzlich aufnehmen. Ein weiterer Grundpfeiler der japanischen Freizeitgestaltung ist das Karaoke (カラオケ). Anders als im Westen, wo Karaoke oft bedeutet, auf einer Bühne vor Fremden zu singen, ist Karaoke in Japan eine sehr private, intime Angelegenheit. Man mietet sich mit Freunden oder Kollegen einen privaten Raum ("Karaoke bokkusu" - カラオケボックス), bestellt Getränke und singt ausschließlich für seine eigene Gruppe. Wer beim Karaoke enthusiastisch mitmacht, auch wenn er ein furchtbarer Sänger ist, zeigt einen guten Charakter und die Bereitschaft, an der kollektiven Freude der Gruppe teilzuhaben.
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