Wo tut es weh?
Es tut hier weh.
Ich habe Kopfschmerzen.
Ich habe Bauchschmerzen.
Ich habe Halsschmerzen.
Mein Rücken tut weh.
Meine Beine tun weh.
Meine Knie tun weh.
Mein Knöchel tut weh.
Meine Schultern sind verspannt.
Meine Augen brennen.
Ich habe Zahnschmerzen.
Ich habe Ohrenschmerzen.
Ich habe Muskelschmerzen.
Ich habe starke Regelschmerzen.
Schmerz auf Koreanisch auszudrücken, ist grammatikalisch recht einfach, aber kulturell sehr reichhaltig. Um zu sagen, dass ein bestimmtes Körperteil wehtut, nennen Sie einfach das Körperteil, gefolgt von der Subjektpartikel (이/가 - i/ga) und dem Verb 아파요 (Apayo - "Es tut weh"). "Mein Kopf tut weh" heißt zum Beispiel 머리가 아파요 (Meoriga apayo), und "Mein Bauch tut weh" ist 배가 아파요 (Baega apayo). Die Geräusche jedoch, die Sie bei Schmerzen machen, sind anders. Wenn Sie sich den Zeh stoßen oder sich verbrennen und "Aua!" rufen, entlarvt Sie das sofort als Ausländer. Der instinktive, natürliche koreanische Ausruf für körperlichen Schmerz ist 아야! (A-ya!). Über die üblichen Schmerzen hinaus gibt es in der koreanischen Kultur eine sehr spezifische, unübersetzbare Krankheit namens 몸살 (Momsal). Wenn jemand sagt 몸살에 걸렸어요 (Momsare geollyeosseoyo), beschreibt er starke, den ganzen Körper erfassende Gliederschmerzen, extreme Erschöpfung und Schüttelfrost, die *ausschließlich* aus Überarbeitung, extremem Stress oder körperlicher Erschöpfung resultieren. Es ist die ultimative körperliche Manifestation der unerbittlichen koreanischen Arbeits- und Lernkultur. Es ist nicht wirklich eine Grippe und auch nicht nur eine Erkältung; es ist ein durch Erschöpfung hervorgerufener Ganzkörperschmerz. Das traditionelle koreanische Heilmittel gegen *Momsal* besteht nicht nur aus der Einnahme von Schmerzmitteln (진통제 - Jintongje). Einheimische gehen normalerweise direkt in ein Jjimjilbang (öffentliches Badehaus), um es in einer glühend heißen Steinsauna (한증막 - Hanjeungmak) auszuschwitzen, oder sie drehen die Fußbodenheizung (Ondol) in ihrem Schlafzimmer auf die höchste Stufe und schlafen auf dem fast schon röstenden Boden, in dicke Decken gewickelt, um "den Schmerz auszuschwitzen". Das Erlernen dieser Begriffe hilft Ihnen nicht nur bei der ärztlichen Behandlung, sondern lässt Sie auch die hiesige Kultur besser verstehen.
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