Ich habe mich erkältet.
Ich habe Fieber.
Ich habe starken Husten.
Meine Nase läuft.
Meine Nase ist verstopft.
Ich muss ständig niesen.
Ich habe Schleim/Auswurf.
Ich habe eine Magenverstimmung.
Ich habe Verdauungsprobleme.
Ich habe Durchfall.
Ich habe Verstopfung.
Ich muss mich übergeben.
Ich habe eine allergische Reaktion.
Meine Haut juckt.
Ich habe Ausschlag bekommen.
Ich habe eine Wunde/Schnittwunde.
Es blutet.
Ich habe mich verbrannt.
Ich wurde von einer Mücke gestochen.
Ich habe einen Insektenstich.
Wenn Sie in Südkorea häufige Symptome beschreiben, stoßen Sie schnell auf eine faszinierende Schnittstelle zwischen moderner Medizin und tief verwurzelten kulturellen Gewohnheiten. Da die koreanische Ernährung traditionell viele fermentierte, scharfe und ballaststoffreiche Lebensmittel enthält und die Gesellschaft unter hohem Stress steht, sind Verdauungsprobleme extrem häufig. Wenn ein Koreaner sagt 체했어요 (Chehaesseoyo), lässt sich das grob mit "Ich habe eine Magenverstimmung" übersetzen, aber die kulturelle Bedeutung ist viel spezifischer. Es bezieht sich auf das äußerst unangenehme physische Gefühl, dass das Essen im Brustkorb oder Magen "feststeckt" und der Energiefluss blockiert ist. Wenn dies passiert, greifen viele auf ein traditionelles und immer noch weit verbreitetes Hausmittel zurück: Man bindet einen Faden fest um die Basis des Daumens und sticht mit einer sterilen Nadel in die Daumenkuppe (손따기 - Sonttagi), um einen Tropfen dunklen Blutes herauszulassen. Man glaubt, dass dies die Blockade sofort löst! Bei Atemwegserkrankungen gilt: Wenn Sie sagen 감기에 걸렸어요 (Gamgie geollyeosseoyo - "Ich habe mich erkältet") oder 기침이 심해요 (Gichimi simhaeyo - "Ich habe starken Husten"), sind Sie kulturell verpflichtet, sofort eine Gesichtsmaske zu tragen. Lange vor der weltweiten Pandemie war das Tragen einer Maske aus Rücksicht auf andere bei Schnupfen oder Fieber (열이 나요 - Yeori nayo) eine absolute bürgerliche Grundpflicht. Darüber hinaus ist es in der intensiven koreanischen Arbeitskultur stark verpönt, sich wegen einer einfachen Erkältung krankschreiben zu lassen. Stattdessen gehen Einheimische in die Klinik, lassen sich eine Vitamin-Infusion geben, nehmen Medikamente, setzen ihre Maske auf und ziehen den Arbeitstag durch. Wenn Sie Ihre spezifischen Symptome genau erklären können, stellen Sie sicher, dass Sie exakt das rezeptfreie Mittel erhalten, das Sie benötigen.
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